Medientrainings gehören zu den anspruchsvollsten Location-Formaten. Sie brauchen technische Ausstattung auf Studio-Niveau, gleichzeitig eine vertrauliche Atmosphäre, und dazu eine räumliche Flexibilität für verschiedene Übungssituationen. Wenige Meeting-Locations bieten alle drei Faktoren.

Dieser Beitrag ist für Kommunikationsabteilungen und PR-Agenturen, die Medientrainings für Führungskräfte organisieren.

Was ein Medientraining leistet

Führungskräfte sprechen im Alltag viel, aber selten vor Kamera und Mikrofon. Ein Medientraining macht ihnen das Format vertraut und arbeitet an konkreten Verhaltensweisen: Blickkontakt, Sprechgeschwindigkeit, Umgang mit kritischen Fragen, Handling von Stress-Situationen.

Ein typisches Training dauert einen halben bis einen ganzen Tag. Es enthält drei Kernelemente: theoretischer Input (oft nur kurz), Übungen vor Kamera, und Debriefing auf Basis der Aufnahmen.

Was die Location leisten muss

Technik auf Produktions-Niveau. Gute Beleuchtung (dimmbar, flackerfrei), neutraler Hintergrund (ein Green- oder White-Screen ist ideal), professioneller Sound für Mikrofon-Übungen, ausreichend Strom-Anschlüsse für Trainer-Equipment. WLAN in ausreichender Qualität für Aufzeichnungs-Upload.

Diskretion. Medientrainings sind für die Trainierten oft unangenehm. Sie machen Fehler vor laufender Kamera, sehen sich selbst auf Video, hören ihre Stimmen aus der Aufnahme. Das ist eine verletzliche Situation. Die Location sollte sicherstellen, dass diese Aufnahmen nicht außerhalb der Trainings-Gruppe gesehen werden und die Gäste sich nicht beobachtet fühlen.

Räumliche Flexibilität. Ein Medientraining wechselt zwischen Gruppenarbeit (theoretischer Input, Debriefing) und Einzel-Übungen vor Kamera. Dafür braucht es mindestens zwei Zonen: einen Gruppenraum und einen ruhigen Bereich für die Kameraaufnahmen.

Akustik. Räume mit starkem Nachhall sind für Kameraaufnahmen problematisch. Textile Elemente (Vorhänge, Möbel, Decken) absorbieren Schall und machen die Aufnahme-Qualität besser.

Pausen-Räume. Medientrainings sind mental anstrengend. Teilnehmer:innen brauchen regelmäßige Pausen in einer anderen Umgebung als dem Übungsraum. Ein Innenhof, eine Lounge, ein separater Pausenbereich ist wichtig.

Die typische Tagesstruktur

Vormittag: Einführung und erste Übungen. Kurzer theoretischer Input (30-45 Minuten). Erste individuelle Übungen vor Kamera (jede Teilnehmer:in etwa 10-15 Minuten). Erste Debriefings der Aufnahmen.

Mittagspause. Bewusst länger ansetzen. Eine Stunde mit Lunch. Die Teilnehmer:innen brauchen die Zeit, um die Vormittags-Erfahrung zu verarbeiten.

Nachmittag: Vertiefung. Komplexere Übungen, oft mit Stress-Elementen (kritische Fragen, Störungen, Zeitdruck). Detaillierteres Debriefing. Individuelle Entwicklungs-Empfehlungen.

Abschluss. Zusammenfassung der Lernpunkte. Jede Teilnehmer:in bekommt einen persönlichen Plan für die nächsten Übungs-Schritte.

Welche Gruppen sich für Medientrainings eignen

Geschäftsführung und Vorstand. Für Pressekonferenzen, Investoren-Calls, Auftritte bei Wirtschaftskonferenzen.

Sprecher:innen und PR-Verantwortliche. Für regelmäßige Medienarbeit, Interviewführung, Statement-Arbeit.

Führungskräfte mit wachsender medialer Präsenz. Für Menschen, die gerade in eine sichtbarere Rolle hineinwachsen und Vorbereitung auf die neue Erwartungshaltung brauchen.

Experten-Teams für fachliche Interviews. Forschende, Spezialist:innen, technische Fachpersonen, die für ihre Expertise regelmäßig interviewt werden.

Das LOFT1080 für Medientrainings

Technik. Green- und White-Screen für Hintergrund-Neutralisierung. Dimmbare professionelle Beleuchtung. Professioneller Sound, Funkmikrofone (Handheld und Ansteck). Live-Streaming-Setup. Business-Grade-WLAN.

Räumliche Situation. Die Plattform kann als Aufnahme-Bereich genutzt werden, das Hauptniveau unten als Gruppenraum. Der Innenhof bietet Pausenraum mit klarer Trennung vom Übungs-Bereich.

Vertraulichkeit. Für die Dauer des Trainings gehört das Loft exklusiv der Gruppe. Keine fremden Gäste, keine Einblicke, keine Gerüche von einer Hochzeit im Nebenraum.

Gastgeber. Das Team bleibt während des Trainings im Hintergrund und unterstützt nur, wenn es gebraucht wird. Alexander Raffeiner hat selbst Moderations-Erfahrung und kennt die Dynamik solcher Tage, was in die Vorbereitung einfließt.

Wer das Training durchführt

Wir sind nicht die Trainer:innen. Für das eigentliche Medientraining arbeiten wir mit externen Spezialist:innen zusammen, die die Inhalte verantworten. Auf Wunsch können wir erfahrene Medientrainer:innen in Wien empfehlen, mit denen wir bereits gut zusammengearbeitet haben.


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