Im Sommer sinkt in vielen Büros die Konzentrationsfähigkeit merklich. Das hat konkrete Ursachen: höhere Temperaturen bei unzureichender Kühlung, dünnere Besetzung und damit erhöhte Vertretungs-Last, mentale Vorbereitung auf die eigene Urlaubsphase.

Für Teams, die trotzdem oder gerade im Sommer konzentriert arbeiten müssen, ist ein bewusster Ortswechsel oft die beste Antwort. Dieser Beitrag erklärt, warum das funktioniert.

Was im Sommer im eigenen Büro anders ist

Die Kühlung ist meist nicht ausreichend. Viele Bürogebäude sind auf durchschnittliche Sommertemperaturen ausgelegt. Bei 30 Grad plus Außentemperatur schafft die Klimaanlage es oft nur, die Temperatur einige Grad zu senken. Bei 27 Grad Innentemperatur und Laptop auf den Knien leidet die Konzentration.

Die Besetzung ist dünn. Wer im Sommer arbeitet, sitzt oft in einem halbleeren Büro. Das kann Konzentration fördern (weniger Unterbrechungen), kann sie aber auch reduzieren (weniger Energie aus dem sozialen Umfeld).

Vertretungen führen zu Themen-Überlastung. Wer die Arbeit von urlaubenden Kolleg:innen mit abdeckt, hat weniger mentale Bandbreite für eigene Themen. Konzentrierte Arbeit wird schwieriger, nicht leichter.

Die Urlaubs-Stimmung wirkt sich aus. Das Bewusstsein, dass in drei Wochen der eigene Urlaub beginnt, verändert den Arbeitsmodus. Manche arbeiten intensiver, um vorher abzuschließen. Andere weniger, weil die Motivation sinkt.

Was ein Ortswechsel dagegen hilft

Der neue Kontext setzt einen Fokus-Rahmen. Wer für einen Arbeitstag in eine externe Location geht, hat sich bewusst entschieden, an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Der Ortswechsel ist der mentale Rahmen.

Die Ausstattung ist auf Fokus ausgelegt. Business-Grade-WLAN, ruhige Umgebung, verlässliche Technik, angenehmes Raumklima. Das ist nicht selbstverständlich im eigenen Büro, wenn die Sommer-Infrastruktur überfordert ist.

Die Unterbrechungen bleiben draußen. In einer externen Location kommen keine Kolleg:innen vorbei, ruft niemand an, der eine schnelle Frage hat. Die Mails bleiben auf dem Telefon.

Die Temperatur stimmt. Locations, die regelmäßig Meetings hosten, haben in Wien-Sommern funktionierendes Raumklima. Das klingt banal, ist aber für die Konzentrations-Qualität zentral.

Welche Sommer-Formate besonders profitieren

Konzeptions-Tage. Wenn du ein Konzept ausarbeiten, eine Strategie schreiben, einen Pitch entwickeln willst. Ein bis zwei Personen, ein ganzer Tag, ein klares Artefakt am Abend.

Kleine Führungsteam-Klausuren. Zwei bis fünf Personen, die an einem strategischen Thema arbeiten. Weniger Ablenkung im Sommer, mehr Tiefe.

Deep-Work-Phasen für Autor:innen und Redakteur:innen. Wer im Sommer ein Buch, einen längeren Artikel, einen Strategie-Plan schreiben will, arbeitet in einer externen Location schneller als im eigenen Büro.

Workshop-Vorbereitungen. Wer im September einen großen Workshop oder eine Konferenz führt, nutzt den Sommer oft für die konzeptionelle Vorbereitung. Ein Ortswechsel macht diese Arbeit fokussierter.

Strategische Fachgespräche. Zwei Expertinnen, die an einer inhaltlichen Frage arbeiten wollen, ohne Unterbrechung. Ein halber Tag in ruhiger Umgebung.

Was die Location im Sommer leisten muss

Verlässliche Kühlung. Nicht einfach “Klimaanlage vorhanden”, sondern “Raum bei 32 Grad Außentemperatur auf angenehme 22 bis 23 Grad runtergekühlt”.

Ein Innenhof oder Außenbereich. Für Pausen im Freien, wenn die Temperaturen es erlauben. Der Innenhof wird im Sommer zur sinnvollen Ergänzung des Arbeitsplatzes.

Flexibilität bei Buchungen. Im Sommer entstehen oft spontane Bedarfe. Eine Location, die kurzfristig reagieren kann, ist in dieser Phase wertvoller als im September.

Ein Gastgeber, der auch im Sommer verfügbar ist. Viele Locations reduzieren im Juli und August ihre Betreuung. Das ist verständlich, aber es bedeutet: wenn du in dieser Zeit eine verlässliche Betreuung brauchst, frag konkret nach.

Das LOFT1080 im Sommer

Wir sind im Juli und August durchgehend verfügbar, auch kurzfristig. Die Klimatisierung ist auf Wien-Sommer ausgelegt. Der Innenhof ist ein beliebter Pausenort. Das Team ist vor Ort.

Für kleinere Formate (bis 10 Personen) mit ALL IN Paket: Ideal für Deep-Work-Phasen, Konzepts-Tage und kleine Strategie-Klausuren.

Für mittlere Formate (10 bis 20 Personen): Workshop-Vorbereitungen, Kleingruppen-Strategiearbeit, Team-Klausuren.

Für größere Formate (20+): Im Sommer meist Firmenevents oder Abendveranstaltungen, weniger Strategie-Formate. Wir richten uns nach dem, was das Team braucht.


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