Meetings im Innenhof: Wie der Frühling das Format verändert
Ab April wird der Innenhof zum zweiten Raum. Wofür sich Outdoor-Meetings eignen, und wofür nicht.
Sobald es im April stabil über fünfzehn Grad hat, wird der Innenhof zum zweiten Meeting-Raum. Nicht als Ersatz für den Seminarraum, sondern als Ergänzung, die ein Meeting anders macht.
Was im März noch eine Kaffeepause war, wird im April eine echte Arbeits-Einheit. Das verändert die Dynamik.
Was Outdoor mit einem Meeting macht
Draußen sitzt ein Team anders. Die Stimmen sind leiser, die Sätze länger, die Pausen zwischen den Antworten weiter. Das liegt nicht an der Luft. Das liegt daran, dass im Freien niemand eine Präsentation erwartet.
Drei Dinge verschieben sich.
Hierarchien werden flacher. Im Sitzungsraum bleibt die Geschäftsführung am Kopfende. Auf der Bank im Innenhof sitzt sie neben jemandem. Das ist kein Symbol, das ist der Unterschied, ob jemand einen halben Satz länger spricht oder nicht.
Widerstände werden kleiner. Wer eine unbequeme Wahrheit sagen muss, sagt sie draußen eher. Vier Wände drücken zu viele Meeting-Konventionen mit, ein Innenhof nimmt sie weg.
Die Aufmerksamkeit verlagert sich. Im Raum schaut das Team auf die Folie. Im Innenhof schaut es sich gegenseitig an. Das ist anstrengender und ehrlicher.
Wofür sich das Format eignet
Einzelgespräche während eines Offsite-Tages. Zwischen zwei Plenums-Einheiten für zwanzig Minuten in den Innenhof. Das ist oft produktiver als ein formelles Bilateral-Meeting.
Entscheidungen, die im Sitzungsraum nicht fallen. Wenn eine Diskussion im Raum festsitzt, hilft ein Ortswechsel mehr als eine neue Folie.
Kreative Formate mit kleinen Gruppen. Brainstormings für bis zu zehn Personen, Retrospektiven, Strategie-Workshops in der Frühphase. Draußen sind die Ideen weniger vorgeformt.
Informelle Gäste-Empfänge. Ein Pressefrühstück, das im Innenhof beginnt und nach drinnen wechselt, hat einen anderen Auftakt als eines, das im Konferenzzimmer startet.
Wofür nicht
Präsentationen mit Daten. Ein Bildschirm im Freien funktioniert nur bedingt, Laptops in der Sonne schon gar nicht. Zahlenarbeit gehört nach drinnen.
Vertrauliche Gespräche. Selbst ein geschützter Innenhof ist nicht schalldicht. Für sensible Themen bleibst du in einem geschlossenen Raum.
Große Gruppen über zwanzig Personen. Outdoor funktioniert mit kleinen Runden. Bei zwanzig plus Personen verschluckt der Platz die Dynamik.
Formate mit strengem Zeitplan. Draußen zieht sich alles um zehn Minuten. Wenn ein Punkt auf die Minute getaktet ist, mach ihn drinnen.
Der Innenhof im LOFT1080
Durch die Glasschiebetür direkt in den begrünten Innenhof. Ruhig, geschützt vor dem Straßenlärm der Langen Gasse, Sitzmöglichkeiten für Gruppen bis zwanzig Personen. Im Sommer wird er zur Erweiterung des Meetingraums, im Frühling zum besten Pausen-Ort der Josefstadt.
Für das BUSINESS BREAKFAST Paket ist der Innenhof ab Mitte April regelmäßig Teil des Frühstück-Settings. Bei Schönwetter beginnt das Frühstück draußen, der Rest des Termins geht drinnen weiter.
Wie ihr das Format plant
Plant einen Plan B für Regen. April ist wechselhaft. Ein Meeting, das nur im Innenhof funktioniert, ist kein Plan. Ein Meeting, das drinnen stattfindet und bei Sonne nach draußen wechselt, schon.
Setzt keinen Laptop-Zwang. Im Innenhof funktionieren Notizbuch und Handschrift besser. Das verändert auch, was notiert wird.
Plant den Übergang bewusst. Der Wechsel von drinnen nach draußen ist eine Zäsur. Nutzt ihn für einen Themenwechsel oder eine Pause, nicht mitten im Tagesordnungspunkt.
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