Strategieworkshop mit externer Moderation: was der Raum bieten sollte
Wer moderiert euren Strategieworkshop? Was eine externe Moderation übernehmen kann und was sie vom Raum braucht: Material, Bestuhlung, Platz für Kleingruppen.
Oft moderiert die Führungskraft den Strategieworkshop selbst. Das kann gut funktionieren. Schwierig wird es, wenn dieselbe Person moderieren und gleichzeitig inhaltlich mitdiskutieren möchte. Dann fällt es schwer, die eigene Sicht einzubringen, ohne die Diskussion in eine Richtung zu lenken.
Was eine externe Moderation übernehmen kann
Eine externe Moderatorin oder ein externer Moderator kann:
- darauf achten, dass alle zu Wort kommen, auch die, die sich sonst zurückhalten
- Methoden für Gruppenarbeit und Entscheidungen einbringen, etwa zum Sammeln, Bewerten und Priorisieren
- Ergebnisse und nächste Schritte festhalten, sodass am Ende klar ist, wer was bis wann macht
Ob ihr intern oder extern moderiert: Klärt vorher, wer welche Rolle hat, und sagt es dem Team zu Beginn.
Was eine Moderation vom Raum braucht
Flexible Bestuhlung
Ein Workshop, der am Morgen im Stuhlkreis beginnt, braucht am Nachmittag vielleicht Tische für Kleingruppen. Frag, ob der Raum während des Tages umgebaut werden kann, und wer das übernimmt.
Flächen für Ergebnisse
Moderationsergebnisse werden an Pinnwänden, Flipcharts oder Whiteboards festgehalten. Es braucht genug Material und genug Platz, um es aufzustellen.
Platz für Plenum und Kleingruppen
Wenn das Plenum in Kleingruppen aufgeteilt wird, braucht jede Gruppe einen eigenen Arbeitsplatz. Idealerweise im selben Raum oder in Sichtweite, damit der Wechsel schnell geht.
Ein Ort für Pausen
Eine Pause wirkt besser, wenn man den Arbeitstisch verlässt. Ein Bereich für Kaffee oder ein Platz im Freien hilft.
Licht und Technik
Ein Screen für den Einstieg und für geteilte Dokumente, eine einfache Verbindung für Laptops und eine Beleuchtung, die sich anpassen lässt.
So bereitest du den Raum mit der Moderation vor
Gemeinsam besichtigen: Nimm die Moderation zur Besichtigung mit. Sie sieht sofort, ob der Raum zu ihrem Ablauf passt.
Raumplan festlegen: Wo sitzt das Plenum? Wo arbeiten die Kleingruppen? Wo stehen Flipcharts und Pinnwände?
Verpflegung abstimmen: Pausen legt die Moderation fest. Stimm die Verpflegung darauf ab.
Material klären: Was ist vorhanden, was bringt die Moderation selbst mit?
So könnte der Tag aussehen
- Einstieg im Stuhlkreis: Ziel, Rollen, Erwartungen.
- Plenum am Tisch: Ausgangslage und Fragen.
- Kleingruppen: Jede Gruppe bearbeitet ein Thema.
- Plenum: Ergebnisse vorstellen, bewerten, entscheiden.
- Abschluss: nächste Schritte festhalten.
Das ist ein Beispiel. Den Ablauf legst du mit der Moderation fest.
Ein moderierter Strategieworkshop im LOFT1080
Im LOFT1080 kann das Plenum am Besprechungstisch auf dem Hauptniveau arbeiten und eine Kleingruppe oben auf der Plattform am großen Workshoptisch. Die Lounge mit Sofa und Sesseln eignet sich für eine weitere Gruppe oder für den Einstieg im Kreis. Flipchart, Whiteboard, Pinnwände und Moderationskoffer sind vorhanden, dazu ein 65- und ein 55-Zoll-Screen und dimmbares Licht.
Die Bestuhlung richten wir ein, bevor ihr kommt, und bauen tagsüber um, wenn sich das Format ändert. Für Pausen gibt es bei passendem Wetter den begrünten Innenhof. Moderationen können den Raum vorher gern besichtigen. Mehr zur Ausstattung findest du auf der Seite Raum.
Das Briefing für die Moderation
Je mehr die Moderation über dein Team und dein Ziel weiß, desto besser kann sie den Tag planen. Ein gutes Briefing enthält:
- das Ziel des Workshops und was am Ende entschieden sein soll
- die Teilnehmenden, ihre Rollen und die Vorgeschichte im Team
- die Themen, die besonders heikel sein könnten
- die Rahmenbedingungen: Dauer, Raum, Verpflegung, Technik
Plant nach dem Briefing ein zweites, kurzes Gespräch ein, in dem die Moderation den Ablauf vorstellt.
Die Rolle der Führungskraft am Tag
Wenn eine externe Person moderiert, kann sich die Führungskraft ganz auf die Inhalte konzentrieren. Sag das dem Team zu Beginn, damit klar ist, wer die Diskussion leitet und wer mitdiskutiert.
Kurz zusammengefasst
- Wer moderiert, sollte nicht gleichzeitig inhaltlich mitdiskutieren.
- Eine Moderation braucht flexible Bestuhlung, Flächen für Ergebnisse und Platz für Kleingruppen.
- Nimm die Moderation zur Besichtigung mit.
- Gib ihr ein gutes Briefing zu Ziel, Team und Vorgeschichte.
- Klärt zu Beginn, wer welche Rolle hat.
Häufige Fragen
Kann die Moderation den Raum vorab besichtigen? Ja. Schreib uns einen Termin.
Wie lange kann ein Workshop dauern? Gebucht wird ein halber Tag (5 Stunden) oder ein ganzer Tag (10 Stunden).
Was bringt die Moderation selbst mit? Das ist unterschiedlich. Manche bringen eigenes Material wie Moderationskarten oder spezielle Pinnwandpapiere mit, andere nutzen, was vor Ort ist. Klär das im Briefing.
Dein nächster Schritt
Schick uns Termin, Gruppengröße und den geplanten Ablauf an welcome@loft1080.at oder über das Kontaktformular.
Eurer Meeting bei uns?
Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.