Workshop zu Veränderungen: Zeit für Fragen, klare Moderation, passender Raum
Wie du einen Workshop zu Veränderungen im Unternehmen vorbereitest: was schon entschieden ist, wo das Team mitgestaltet, und welcher Raum dazu passt.
Eine neue Struktur, ein neues System, eine neue Führung: Wenn sich in einem Unternehmen etwas Größeres ändert, gibt es Fragen. Manche Teilnehmende wissen schon viel, andere hören zum ersten Mal davon. Manche freuen sich, andere sind skeptisch. Ein Workshop zu Veränderungen muss mit all dem umgehen können.
Drei Dinge helfen dabei: Zeit für Fragen, eine klare Moderation und ein passender Raum.
Zeit für Fragen
Plan bei der Vorbereitung ein, dass nicht alle gleich viel wissen. Beginne mit dem, was feststeht, und erkläre kurz, warum. Danach braucht es Zeit für Rückfragen, und zwar mehr, als man in der Agenda gern einplant.
Ein einfacher Weg: Sammle Fragen vorab anonym und beantworte die häufigsten gleich am Anfang. Dann bleibt im Workshop mehr Zeit für die Arbeit an den Themen.
Klar sagen, was entschieden ist
Nichts ist frustrierender als ein Workshop, in dem man mitgestalten soll, obwohl längst alles feststeht. Sag deshalb offen:
- Was ist entschieden? Und von wem?
- Wo kann das Team mitgestalten? Welche Fragen sind wirklich offen?
- Wie geht es nach dem Workshop weiter? Was passiert mit den Ergebnissen?
Wenn diese drei Punkte am Anfang klar sind, wissen alle, worüber sie mitreden können.
Eine klare Moderation
Bei Veränderungen sind Führungskräfte oft selbst Teil des Themas. Wenn dieselbe Person moderiert und gleichzeitig inhaltlich mitdiskutiert, wird es schwierig. Überleg, ob jemand anderer die Moderation übernimmt, intern oder extern.
Eine gute Moderation achtet darauf, dass auch die Leiseren zu Wort kommen, hält die Zeit im Blick und fasst Ergebnisse so zusammen, dass alle sie wiedererkennen.
Vier mögliche Formate
Je nach Phase der Veränderung passen unterschiedliche Formate:
- Workshop zum Zukunftsbild: Wie soll es aussehen, wenn die Veränderung abgeschlossen ist?
- Dialog mit Beteiligten: Bedenken und Ideen sammeln, bevor Details festgelegt werden.
- Klausur mit dem Führungsteam: Die nächsten Schritte planen und Zuständigkeiten klären.
- Rückblick im Team: Nach einigen Wochen auf die ersten Ergebnisse schauen und nachsteuern.
So könnte ein halber Tag aussehen
- Einstieg: Was ist entschieden, wo gestaltet ihr mit, was passiert mit den Ergebnissen?
- Fragen: offene Runde, beginnend mit den vorab gesammelten Fragen.
- Pause
- Arbeit in Kleingruppen: Jede Gruppe bearbeitet eine offene Frage.
- Zusammenführen: Ergebnisse vorstellen, nächste Schritte festhalten.
Das ist ein Beispiel. Bei mehr offenen Fragen plant lieber einen ganzen Tag.
Was der Raum leisten sollte
- Präsentation und Gruppenarbeit: einen Screen für den Einstieg und Tische für die Arbeit in Kleingruppen.
- Moderationsmaterial: Pinnwände, Flipchart und Moderationskoffer, damit Ergebnisse sichtbar bleiben.
- Pausen abseits des Arbeitstisches: Bei Themen, die Menschen bewegen, hilft ein Ort, an dem man kurz durchatmen kann.
- Vertraulichkeit: Klär vorab, wer während des Termins Zugang hat und ob Gespräche in angrenzenden Bereichen zu hören sind.
Ein Change-Workshop im LOFT1080
Im LOFT1080 kannst du Präsentation und Gruppenarbeit verbinden. Auf dem Hauptniveau stehen der 65-Zoll-Screen und der Besprechungstisch, ein paar Stufen höher auf der Plattform der große Workshoptisch. Pinnwände, Flipchart, Whiteboard und Moderationskoffer stehen bereit. Für Pausen gibt es die Lounge und bei passendem Wetter den begrünten Innenhof hinter der Glasschiebetür.
Auf Wunsch unterschreibt unser Gründer Alexander Raffeiner eine Verschwiegenheitserklärung. Platz ist für 10 bis 35 Personen, abhängig von Format und Bestuhlung. Mehr zum Raum findest du auf der Seite Raum.
Nach dem Workshop
Gerade bei Veränderungen ist die Kommunikation nach dem Workshop wichtig. Schick die Ergebnisse innerhalb weniger Tage an alle Teilnehmenden und sag, was mit ihren Vorschlägen passiert. Wenn ein Vorschlag nicht umgesetzt wird, erkläre kurz, warum. So bleibt das Vertrauen erhalten, dass Mitgestaltung ernst gemeint ist.
Plant einen Rückblick nach einigen Wochen ein: Was hat sich verändert, was läuft gut, wo braucht es Anpassungen? Dieser Termin kann kürzer sein als der erste Workshop.
Mit Widerstand umgehen
Skepsis gehört zu Veränderungen dazu. Nimm Einwände ernst, frag nach, was dahintersteckt, und halte fest, welche Bedenken ihr nach dem Workshop klären wollt. Nicht jede Frage muss am selben Tag beantwortet werden, aber jede sollte gehört werden.
Kurz zusammengefasst
- Sag am Anfang klar, was entschieden ist und wo das Team mitgestalten kann.
- Plan mehr Zeit für Fragen ein, als du denkst.
- Überleg, ob jemand anderer die Moderation übernimmt.
- Wähl einen Raum, der Präsentation, Gruppenarbeit und Pausen abseits des Tisches erlaubt.
- Kommuniziere nach dem Workshop, was mit den Ergebnissen passiert.
Dein nächster Schritt
Sag uns, wie viele Personen kommen und wie der Ablauf aussieht: welcome@loft1080.at oder über das Kontaktformular.
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Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.