Ein Raum, mehrere Bereiche: Arbeitsphasen an unterschiedliche Orte legen
Plenum, Kleingruppen und Pause an unterschiedlichen Orten: wie du einen Raum mit mehreren Bereichen bei längeren Terminen nutzen kannst.
Ein langer Tisch, Sessel rundherum, der Screen an der Stirnseite: Diese Aufstellung passt gut für eine Präsentation. Ein ganzer Arbeitstag hat aber meist mehrere Phasen, und nicht jede davon funktioniert am selben Tisch gleich gut.
Eine Möglichkeit ist, die Phasen bewusst an unterschiedliche Orte zu legen: das Plenum an einen Ort, die Kleingruppen an einen anderen, die Pausen wieder woanders. Wie das aussehen kann, beschreiben wir hier.
Welche Phase was braucht
Ein typischer Workshop- oder Strategietag hat diese Phasen:
- Information: Alle schauen auf eine Quelle, etwa Zahlen am Screen oder eine Person, die vorträgt. Dafür braucht es eine klare Blickrichtung.
- Diskussion: Alle sollen einander sehen und gleichberechtigt mitreden können.
- Kleingruppen: Mehrere Gruppen arbeiten gleichzeitig und sollen sich nicht gegenseitig stören.
- Entscheidung: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und festgehalten, am besten mit Flipchart oder Screen.
- Pause: Bewegung, Kaffee, frische Luft und Gespräche ohne Tagesordnung.
Ein einzelner Tisch erfüllt nicht alle diese Anforderungen gleich gut. Wenn der Raum mehrere Bereiche hat, könnt ihr für jede Phase den passenden wählen.
Warum ein Ortswechsel hilft
Wer den ganzen Tag am selben Platz sitzt, merkt am Nachmittag oft, dass die Konzentration nachlässt. Ein Wechsel an einen anderen Ort ist ein deutliches Zeichen: Jetzt beginnt etwas Neues. Die Teilnehmenden stehen auf, bewegen sich und setzen sich in einer anderen Zusammensetzung wieder hin.
Dafür muss niemand das Haus verlassen. Ein paar Schritte zu einem anderen Tisch oder in einen anderen Bereich reichen.
So könnte ein Strategietag aussehen
Ein Beispiel für einen Tag mit 15 Personen, in dem die Phasen an unterschiedlichen Orten stattfinden:
- 09:00 bis 10:30, Plenum am Meetingtisch: Bestandsaufnahme mit Zahlen am Screen.
- 10:30 bis 10:45, Pause: Kaffee, bei passendem Wetter draußen.
- 10:45 bis 12:00, Diskussion in der Lounge: offene Runde ohne Tisch und Laptop.
- 12:00 bis 13:00, Mittagspause.
- 13:00 bis 14:30, Kleingruppen: drei Gruppen an unterschiedlichen Tischen, jede mit einem Flipchart.
- 14:30 bis 14:45, Pause.
- 14:45 bis 16:00, Plenum am Meetingtisch: Ergebnisse vorstellen und entscheiden.
- 16:00 bis 16:30, Abschluss: nächste Schritte und ein kurzer gemeinsamer Ausklang.
Das Beispiel lässt sich kürzen oder umstellen. Wichtig ist, dass vorab feststeht, welche Phase wo stattfindet. Dann kann der Raum entsprechend vorbereitet werden.
Wann sich mehrere Bereiche besonders lohnen
Bei ganztägigen Terminen. Für ein zweistündiges Meeting reicht oft ein Tisch. Bei einem ganzen Tag hilft der Wechsel, die Aufmerksamkeit zu halten.
Bei Formaten mit vielen Phasen. Kreativworkshops, Strategietage und Team-Offsites wechseln mehrmals zwischen Plenum und Kleingruppen.
Wenn viele mitreden sollen. In einer Lounge ohne Kopfende fällt es manchen leichter, eine abweichende Meinung zu äußern, als an einem langen Tisch.
Worauf du bei der Planung achten kannst
- Den Ablauf vorab schicken: Dann kann der Raum vor eurem Eintreffen vorbereitet werden.
- Material dorthin legen, wo es gebraucht wird: Flipcharts bei den Kleingruppen, Karten und Stifte auf den Tischen.
- Wege kurz halten: Die Bereiche sollten nah beieinander liegen, damit kein Wechsel zehn Minuten kostet.
- Einen Plan B für draußen: Wenn eine Pause oder Gruppenphase im Freien geplant ist, braucht sie drinnen einen Ersatzplatz.
Mehrere Bereiche im LOFT1080
LOFT1080 in der Langen Gasse ist ein offener Raum mit 90 m² auf zwei Niveaus. Am Hauptniveau stehen der Meetingtisch, der 65-Zoll-Screen und eine Lounge mit Couch und Fauteuils. Ein paar Stufen höher, auf der Plattform im selben Raum, stehen der große Workshoptisch, die Bar mit Barhockern und ein zweiter Screen mit 55 Zoll. Hinter der Glasschiebetür am Hauptniveau liegt der begrünte Innenhof mit Platz für etwa 20 Personen, bei passendem Wetter für Pausen oder Gespräche.
Weil alles in einem Raum liegt, sind die Wege kurz. Möglich sind Konferenz, U-Form, Stuhlkreis und Lounge. Wir richten den Raum ein, bevor ihr kommt, und bauen tagsüber um, wenn sich das Format ändert. Das Loft ist für Gruppen von 10 bis 35 Personen ausgelegt, je nach Format. Mehr zum Raum findest du auf der Seite Raum.
Häufige Fragen
Sind Hauptniveau und Plattform getrennte Räume? Nein. Beides liegt im selben offenen Raum, die Plattform ist ein paar Stufen höher.
Funktioniert das auch mit 10 bis 15 Personen? Ja. Gerade bei kleineren Gruppen können zwei oder drei Kleingruppen gut parallel an unterschiedlichen Tischen arbeiten.
Bei einer Besichtigung siehst du, wie sich der Raum für dein Format aufteilen lässt. Vereinbare einen Termin: Kontakt.
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