Was ein Raum für einen Kreativworkshop braucht
Platz zum Bewegen, Flächen für sichtbare Ergebnisse, gutes Licht und der Wechsel zwischen Gruppen- und Einzelarbeit: worauf es bei einem Workshopraum ankommt.
Bei einem Kreativworkshop wandern die Ideen von Kopf zu Kopf und von Karte zu Karte. Am Ende des Tages hängen sie an Wänden, liegen auf Tischen oder stehen auf dem Flipchart. Ein Raum, in dem alle den ganzen Tag hinter einem langen Tisch sitzen, macht das schwer.
Hier sind die Punkte, auf die du bei der Wahl eines Workshopraums achten kannst.
1. Platz, um aufzustehen und sich zu bewegen
Kreative Arbeit passiert selten im Sitzen allein. Gruppen stehen um ein Flipchart, ordnen Karten an einer Pinnwand, gehen von einer Station zur nächsten. Dafür braucht es freie Fläche zwischen Tischen und Wänden.
Frag bei der Besichtigung:
- Lässt sich die Bestuhlung so stellen, dass Platz zum Stehen bleibt?
- Können Tische an den Rand geschoben werden?
- Gibt es Ecken oder Bereiche, in denen eine Gruppe stehend arbeiten kann?
2. Flächen, auf denen Ergebnisse sichtbar bleiben
Ideen, die in Notizbüchern verschwinden, gehen leicht verloren. Was an einer Pinnwand oder einem Flipchart hängt, bleibt den ganzen Tag im Blick, und die Gruppe kann darauf zurückkommen.
Achte darauf, dass genug Flächen da sind:
- Pinnwände für Karten und Clustering
- Flipcharts für Zwischenergebnisse jeder Gruppe
- ein Whiteboard für Skizzen und schnelle Notizen
- ein Moderationskoffer mit Karten, Stiften und Klebepunkten
Plane auch, wo die Ergebnisse am Ende hängen. Ein Fotoprotokoll der Flipcharts ist oft die einfachste Dokumentation.
3. Gutes Licht
Wer stundenlang Karten liest und auf Flipcharts schreibt, braucht gutes Licht. Gleichzeitig soll der Screen lesbar bleiben, wenn eine Gruppe ihre Ergebnisse präsentiert.
Frag nach, ob sich die Beleuchtung anpassen lässt. Prüfe bei der Besichtigung, wie der Raum zur Uhrzeit deines Workshops wirkt.
4. Wechsel zwischen Gruppen- und Einzelarbeit
Ein Kreativworkshop wechselt mehrmals das Format: gemeinsamer Einstieg, Arbeit in Kleingruppen, stille Einzelarbeit, Zusammenführung im Plenum. Der Raum sollte diese Wechsel ohne langes Umräumen erlauben.
Hilfreich ist, wenn es mehrere Bereiche gibt: einen für das Plenum, einen oder mehrere für Kleingruppen und einen Ort für die Pause. Dann muss niemand mitten im Workshop Tische schleppen.
Was du vorab klären kannst
Je genauer der Anbieter deinen Ablauf kennt, desto besser kann er den Raum vorbereiten. Schick vorab:
- die Zahl der Teilnehmenden und wie viele Kleingruppen ihr bildet
- die Methoden, die du einsetzt, und das Material, das du dafür brauchst
- die Zeiten, zu denen sich das Format ändert
- ob ihr Ergebnisse am Screen zeigen wollt
So könnte ein Tag aussehen
Ein Beispiel für einen ganztägigen Kreativworkshop:
- Einstieg im Plenum (45 Minuten): Ziel des Tages, Ausgangsfrage, kurze Aufwärmübung.
- Ideen sammeln (60 Minuten): zuerst allein auf Karten, dann in Kleingruppen sortieren.
- Pause (15 Minuten).
- Ideen ausarbeiten (90 Minuten): Jede Kleingruppe nimmt sich zwei, drei Ideen vor und arbeitet sie auf einem Flipchart aus.
- Mittagspause (60 Minuten).
- Vorstellen im Plenum (60 Minuten): Jede Gruppe stellt ihre Ergebnisse vor.
- Auswählen (45 Minuten): zum Beispiel mit Klebepunkten, danach kurze Diskussion.
- Nächste Schritte (30 Minuten): Wer kümmert sich um welche Idee, und bis wann?
Plane regelmäßige Pausen ein. Auch kreative Arbeit braucht Unterbrechungen, und manche Idee entsteht erst beim Kaffee.
Ein Kreativworkshop im LOFT1080
LOFT1080 liegt in der Langen Gasse in der Josefstadt. Das Loft hat 90 m² auf zwei Niveaus. Am Hauptniveau stehen der Meetingtisch, der 65-Zoll-Screen und die Lounge: ein guter Ort für Einstieg und Plenum. Auf der Plattform ein paar Stufen höher steht der große Workshoptisch für die Kleingruppen, dazu ein 55-Zoll-Screen.
An Workshopmaterial gibt es Flipchart, Whiteboard, Pinnwände, einen Moderationskoffer und Stifte. Die Beleuchtung ist professionell und dimmbar. Bei passendem Wetter könnt ihr Pausen oder eine Gruppenphase im begrünten Innenhof hinter der Glasschiebetür verbringen.
Möglich sind Konferenz, U-Form, Stuhlkreis und Lounge. Wir richten den Raum ein, bevor ihr kommt, und bauen tagsüber um, wenn sich das Format ändert. Das Loft ist für Gruppen von 10 bis 35 Personen ausgelegt, je nach Format. Mehr zur Ausstattung findest du auf der Seite Raum.
Häufige Fragen
Wie viele Personen eignen sich für einen Kreativworkshop? Das hängt von der Methode ab. Wichtig ist, dass sich die Gruppe gut in Kleingruppen aufteilen lässt und jede Kleingruppe einen eigenen Arbeitsplatz hat.
Können wir eigenes Material mitbringen? Ja. Sag bei der Anfrage Bescheid, was ihr mitbringt und wo es stehen soll.
Wenn du deinen Ablauf schickst, schlagen wir dir ein Setup vor: Kontakt.
Eurer Meeting bei uns?
Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.