Zehn CEOs sitzen an einem langen Tisch. Alle führen Firmen zwischen fünf und zwanzig Millionen Euro Umsatz, die meisten nach Series A, einige kurz vor B. Es gibt keine Namensschilder. Es gibt auch keine Vorstellungsrunde, weil die Leute im Raum einander kennen oder zumindest die Firmennamen auseinanderhalten können. Die erste Frage nach dem ersten Gang lautet: “Wer von euch hat diese Woche jemanden gefeuert, den er eigentlich mag?” Sieben Hände gehen hoch.

Das ist der Moment, auf den dieses Format hinarbeitet. Kein Panel bringt ihn zustande, keine Konferenz, keine After-Work-Runde. Nur ein Abend, der sauber kuratiert und dann konsequent in Ruhe gelassen wird.

Warum dieses Format einen eigenen Rahmen braucht

Gründer:innen-Dinner klingen nach Networking, sind es aber im Kern nicht. Die meisten Menschen in der Runde brauchen kein weiteres LinkedIn-Connection. Sie brauchen einen Abend, an dem sie ohne Maske über Themen reden können, die sie sonst nur mit dem eigenen Coach oder dem eigenen Therapeuten teilen. Über den Mitgründer, der nicht mehr mitzieht. Über die Investor:innen-Runde, die gerade kippt. Über das Leadership-Team, das seit drei Monaten nicht performt. Über die Frage, ob man selbst eigentlich noch der Richtige für den Job ist.

Solche Gespräche passieren nur, wenn drei Dinge zusammenkommen. Peer-Level: alle in der Runde kennen das Problem aus eigener Erfahrung. Chatham-House-Regel: was gesagt wird, verlässt den Raum nicht. Und ein Ort, an dem niemand mithört.

Wer diese Dinner typischerweise hostet

Wir sehen vier Konstellationen regelmäßig. Erstens: VC-Firmen, die ihr Portfolio zusammenbringen, meist in Stage-Clustern, damit die Gespräche tragen. Zweitens: Founder-Coaches oder Leadership-Berater:innen, die eine kuratierte Gruppe über zwölf Monate begleiten und das Dinner als halbjährliches Ankerformat nutzen. Drittens: Startup-Verbände oder Szene-Initiativen, die eine eingeladene Runde jenseits der üblichen Eventmüdigkeit zusammenstellen. Viertens: Gründer:innen selbst, die zehn Peers einladen, weil sie den Austausch brauchen, den kein bezahltes Format liefert.

In allen vier Fällen gilt: der Host organisiert, der Host lädt ein, der Host moderiert behutsam, der Host redet selbst möglichst wenig. Wer das Dinner zur Bühne macht, hat es schon verloren.

Warum Restaurants dafür der falsche Ort sind

Die naheliegende Wahl ist ein separierter Bereich in einem guten Restaurant. In der Praxis funktioniert das selten gut genug. Am Nebentisch sitzt irgendwann die Branche. Die Kellner:innen unterbrechen, wenn der siebte Gang ausgetauscht werden muss. Die Akustik trägt jedes dritte Wort an den falschen Platz. Und spätestens wenn jemand sagen will, wie schlecht es gerade bei ihm läuft, merkst du, dass der Rahmen nicht stimmt.

Deshalb buchen diese Runden zunehmend Locations, in denen an dem Abend genau eine Gruppe im Loft ist. Genau das ist bei uns im LOFT1080 der Fall. Wenn du den Abend buchst, gehört euch das Loft. Kein zweiter Tisch, keine parallele Runde, keine fremde Bar, an der jemand an der Theke lehnt und zuhört.

Warum das Essen trotzdem zählt

Ein Gründer:innen-Dinner mit schlechtem Essen ist ein Strategiemeeting mit Tischdecke. Die Regel scheint banal, wird aber regelmäßig ignoriert. Wer zehn CEOs für einen Abend blockt, braucht einen Rahmen, in dem das Kulinarische trägt. Nicht Fine-Dining-Choreografie, aber ein Menü, bei dem niemand denkt: “Schade um den Abend.”

Wir bilden diesen Rahmen über CULINARIUM ab. Das Paket kombiniert das volle Business-Buffet mit der Bar auf der Plattform. Konkret heißt das: ein richtiges Abendessen am großen Tisch auf dem Hauptniveau, gekocht auf dem Niveau, das du bei einem Abend für zehn CEOs erwartest. Danach wechselt die Runde nach oben auf die Plattform, an die Bar. Die Bar ist bewusst dort platziert, nicht im Hauptraum. Es entsteht eine räumliche Verschiebung, ohne dass ihr das Haus verlasst. Der formelle Teil endet, der informelle beginnt.

Was nach dem Hauptgang passiert

Das ist die eigentliche Stunde des Abends. Nach zwei Stunden am Tisch trennen sich die Gespräche. Drei stehen an der Bar auf der Plattform, zwei gehen hinaus in den Innenhof, vier sitzen noch am Tisch und diskutieren weiter. Jemand zieht einen Stift, skizziert etwas auf einer Serviette. Zwei andere merken, dass ihre Produkte sich integrieren könnten, und verabreden sich für einen Call in der Woche darauf.

Der Innenhof ist dabei unterschätzt. Er ist grün, ruhig, vom Straßenlärm abgeschirmt. Zwei CEOs, die sich seit Jahren nur von Konferenzen kennen, können dort fünfzehn Minuten lang ein Thema ausfechten, das am Tisch mit acht anderen nicht ging. Diese fünfzehn Minuten sind oft der Return on Investment des ganzen Abends.

Was wir als Team tun, und was bewusst nicht

Wir machen das Setting unsichtbar. Der Tisch steht, das Licht ist auf Abend gedimmt, die Getränke sind vorbereitet, das Menü läuft in der Taktung, die ihr vorher mit uns abgestimmt habt. Eine feste Ansprechperson aus unserem Team ist da und greift nur dann ein, wenn etwas fehlt. Wir bringen keine Begrüßungsrede, wir schneiden nicht dazwischen, wir räumen nicht mitten im Tischgespräch ab.

Der Host führt. Wir tragen. Das ist die Aufteilung, die bei diesem Format funktioniert.

Die drei Fragen, die ein gutes Gründer:innen-Dinner vorher klärt

Vor der Buchung ist es sinnvoll, drei Dinge intern sauber zu machen. Wer kommt genau, und in welcher Stage-Kohorte? Acht Founder mit dreißig Mitarbeitenden und zwei mit dreihundert kann funktionieren, oft funktioniert es nicht. Welche Regel gilt: Chatham House, volle Vertraulichkeit, Handys weg? Die Regel muss am Anfang des Abends ausgesprochen werden, sonst wirkt sie nicht. Und welches Thema liegt bewusst auf dem Tisch? Eine Frage reicht. “Worin seid ihr dieses Quartal schlechter geworden?” trägt einen ganzen Abend.

Wenn du einen solchen Abend planst, schick uns das Datum und die ungefähre Runde. Wir rechnen durch, ob CULINARIUM oder eine individuelle Zusammenstellung besser passt, und halten dir den Abend exklusiv. Kurz gesagt: schreib uns, bevor du das Datum in den Kalender der zehn CEOs schreibst.