Im Mai wird es in Wien warm genug, um einen Teil des Arbeitstags nach draußen zu verlegen. Das klingt gut, funktioniert aber nicht für jede Phase. Im Freien fehlt der Screen, das Flipchart steht drinnen, und ein Windstoß reicht, um die Moderationskarten neu zu sortieren.

Hier geht es darum, welche Arbeitsphasen sich für draußen eignen, wann ihr besser drinnen bleibt und wie ihr den Wechsel plant.

Was gut draußen funktioniert

Gespräche ohne Unterlagen. Eine offene Diskussionsrunde, ein Austausch zu zweit oder zu dritt, eine kurze Retrospektive: Alles, was ohne Folien und Dokumente auskommt, lässt sich gut in den Innenhof verlegen.

Ideensammlung in kleinen Gruppen. Eine Kleingruppe mit einer klaren Frage und einem Notizblock braucht keinen Screen. Wichtig ist, dass die Ergebnisse danach drinnen festgehalten werden.

Pausen und Übergänge. Die Kaffeepause draußen gibt dem Kopf eine Unterbrechung. Oft entstehen dabei die Gespräche, für die im Programm kein Platz war.

Ankommen und Ausklang. Ein Kaffee zur Begrüßung oder ein gemeinsamer Abschluss im Freien sind einfache Möglichkeiten, den Innenhof einzubinden.

Wann ihr besser drinnen bleibt

Präsentationen mit Folien oder Zahlen. Dafür braucht ihr den Screen, und den gibt es nur drinnen.

Arbeit mit Dokumenten. Wenn mehrere Leute gemeinsam an einem Text, einer Tabelle oder einem Plan arbeiten, ist der Tisch drinnen die bessere Wahl.

Vertrauliche Gespräche. Kläre vorab, wer den Außenbereich sehen oder hören kann. Für heikle Themen ist ein Raum mit klarer Abgrenzung oft sicherer.

Entscheidungen. Wenn am Ende Beschlüsse festgehalten werden sollen, hilft ein strukturierter Rahmen mit Flipchart oder Screen.

So könnte ein Ablauf mit Innenhof aussehen

Ein Beispiel für einen halben Tag:

  1. Start drinnen (30 bis 45 Minuten): Zahlen, Status und die Fragen für den Tag, am Screen.
  2. Diskussion draußen (45 bis 60 Minuten): In Kleingruppen oder in der ganzen Runde, ohne Folien.
  3. Zurück nach drinnen (45 Minuten): Ergebnisse zusammentragen, Entscheidungen festhalten.
  4. Ausklang draußen: ein kurzer Abschluss, wenn das Wetter passt.

Der Wechsel zwischen drinnen und draußen ist ein deutliches Zeichen: Jetzt geht es um etwas anderes. Damit er nicht zu viel Zeit kostet, sollte der Außenbereich direkt vom Raum aus erreichbar sein.

Was ihr nach draußen mitnehmt

Eine Arbeitsphase im Freien gelingt leichter, wenn ihr vorher an ein paar Kleinigkeiten denkt:

  • Eine klare Frage pro Gruppe, schriftlich, damit niemand draußen erst klären muss, worum es geht.
  • Notizblock statt Laptop. Bildschirme sind in der Sonne schlecht lesbar.
  • Eine feste Zeit für die Rückkehr, damit die Phase nicht ausfranst.
  • Eine Person, die mitschreibt, damit die Ergebnisse drinnen nicht verloren gehen.

Worauf du bei einem Außenbereich achten kannst

Wenn du einen Meetingraum mit Außenbereich suchst, frag bei der Besichtigung nach:

  • Platz: Wie viele Personen können draußen sitzen?
  • Weg: Ist der Außenbereich direkt vom Raum aus erreichbar?
  • Ruhe: Wie laut ist es draußen? Kann man sich in normaler Lautstärke unterhalten?
  • Sonne und Schatten: Wo steht die Sonne zur geplanten Uhrzeit?
  • Plan B: Was passiert bei Regen? Gibt es drinnen Platz für dieselbe Aufgabe?

Der Innenhof im LOFT1080

LOFT1080 liegt in der Langen Gasse in der Josefstadt. Den begrünten Innenhof erreichst du über eine Glasschiebetür direkt vom Hauptniveau. Er ist ruhig, geschützt vor dem Straßenlärm und bietet Platz für etwa 20 Personen.

Drinnen hast du 90 m² auf zwei Niveaus: Am Hauptniveau stehen der Meetingtisch, der 65-Zoll-Screen und die Lounge, auf der Plattform ein paar Stufen höher der große Workshoptisch, Flipchart, Whiteboard und die Bar. Für Gruppen von 10 bis 35 Personen, je nach Format.

Ob ein Teil eures Ablaufs draußen stattfinden kann, hängt vom Wetter ab. Plant deshalb jede Phase im Freien so, dass ihr sie auch drinnen durchführen könnt. Besprich am besten bei der Anfrage mit uns, welche Teile eures Programms ihr gern hinausverlegen würdet. Was im Raum vorhanden ist, findest du auf der Seite Raum.

Häufige Fragen

Ist der Innenhof bei jedem Wetter nutzbar? Nein. Ob ihr draußen arbeiten könnt, entscheidet das Wetter am Tag selbst. Drinnen ist für jede Phase genug Platz.

Wie viele Personen haben im Innenhof Platz? Etwa 20. Bei größeren Gruppen könnt ihr abwechselnd in Kleingruppen hinausgehen, während das Plenum drinnen arbeitet.

Kann ich den Innenhof vor der Buchung ansehen? Ja. Bei einer Besichtigung zeigt dir jemand aus unserem Team das Loft und den Innenhof.

Du planst einen Termin im Mai oder Juni? Schick uns Datum, Gruppengröße und deinen Ablauf, dann schauen wir gemeinsam, welche Teile draußen Sinn ergeben: Kontakt.