Drei Stunden Besprechung, alle haben ihre Sicht gesagt, und am Ende heißt es: „Darüber reden wir nochmal.” Jeder kennt solche Meetings. Oft liegt es nicht an den Beteiligten, sondern an der Vorbereitung: Es war nicht klar, worüber genau entschieden werden sollte, wichtige Informationen fehlten, und niemand hat festgehalten, was beschlossen wurde.

Hier geht es darum, wie du ein Meeting vorbereitest, in dem eine wichtige Entscheidung fallen soll.

Vor dem Termin: drei Dinge festlegen

1. Worüber genau wird entschieden?

Formuliere die Entscheidung als Frage, die sich mit Ja oder Nein oder mit einer Auswahl beantworten lässt. „Wir sprechen über den Vertrieb” ist zu offen. „Bauen wir 2027 einen eigenen Vertrieb in Deutschland auf oder arbeiten wir mit Partnern?” lässt sich entscheiden.

2. Welche Informationen brauchen alle vorher?

Schick Zahlen, Optionen und offene Fragen ein paar Tage vor dem Termin aus. Dann muss im Meeting niemand erst die Ausgangslage verstehen, und ihr könnt mit der Diskussion beginnen.

3. Wer hält fest, was beschlossen wurde?

Bestimme vorher eine Person, die Entscheidung, Zuständigkeiten und Termine mitschreibt und am Ende vorliest. So gehen alle mit demselben Stand aus dem Raum.

Warum ein Ortswechsel helfen kann

Im eigenen Büro kommt das Tagesgeschäft schnell dazwischen: eine kurze Frage an der Tür, ein dringender Anruf, ein Termin, der direkt danach beginnt. Ein Termin außerhalb des Büros schafft Abstand dazu. Alle wissen, dass dieser halbe Tag für die eine Frage reserviert ist.

Das ersetzt keine gute Vorbereitung. Aber es macht es leichter, bei der Sache zu bleiben.

Phasen eines Entscheidungsmeetings

Ein Entscheidungsmeeting hat meist vier Phasen:

  1. Information: Ausgangslage, Zahlen und Optionen.
  2. Diskussion: Jede Person bringt ihre Sicht ein, auch die, die nicht dafür ist.
  3. Abstand: eine kurze Pause, bevor entschieden wird.
  4. Entscheidung: Beschluss, Zuständigkeiten und nächste Schritte.

Gerade die Pause vor der Entscheidung wird oft ausgelassen. Ein paar Minuten Abstand helfen, die Argumente noch einmal zu sortieren.

So könnte ein Entscheidungsmeeting im LOFT1080 aussehen

Ein Beispiel für einen halben Tag mit zehn bis zwölf Personen. Dauer und Pausen passt du an deine Gruppe an.

  • 08:30 Ankommen: Kaffee an der Bar auf der Plattform.
  • 09:00 Information: Ausgangslage und Optionen am Meetingtisch auf dem Hauptniveau, Zahlen auf dem 65-Zoll-Screen.
  • 10:15 Diskussion: Wechsel in einen Stuhlkreis, ohne Tisch und ohne Kopfende.
  • 11:15 Pause: bei passendem Wetter im Innenhof hinter der Glasschiebetür, sonst in der Lounge.
  • 11:30 Entscheidung: zurück an den Tisch, Beschluss fassen und festhalten.
  • 12:30 Abschluss: Zuständigkeiten und Termine bestätigen.

Das ist ein Planungsbeispiel. Wie euer Ablauf aussieht, hängt von der Frage und von eurer Gruppe ab.

Was der Raum bieten sollte

Für ein Entscheidungsmeeting helfen ein paar Dinge:

  • Ein Tisch, an dem alle einander sehen.
  • Ein Screen, auf dem alle dieselben Zahlen sehen.
  • Ein Ort für die Pause, getrennt vom Arbeitsplatz.
  • Die Möglichkeit, die Bestuhlung zu wechseln, etwa vom Tisch in einen Kreis.

LOFT1080 in der Josefstadt ist ein Loft mit 90 m² auf zwei Niveaus, buchbar für 10 bis 35 Personen. Möglich sind Konferenz, U-Form, Stuhlkreis und Lounge, und wenn sich das Format während des Tages ändert, baut unser Team um. Mehr zum Raum findest du unter Raum.

Für einen halben Tag (5 Stunden) gibt es SPACE ONLY ab 600 € und ALL IN mit Kaffee, Tee, kalten Getränken und Snacks ab 900 € für bis zu 20 Personen. Wenn vertrauliche Themen besprochen werden, unterschreibt unser Gründer Alexander Raffeiner auf Wunsch eine Verschwiegenheitserklärung.

Nächster Schritt

Schreib die Entscheidung, um die es geht, als eine Frage auf. Wenn du dafür einen Ort suchst, schick uns Datum und Gruppengröße über Kontakt, an welcome@loft1080.at oder ruf an: +43 1 406 24 24.