In den PR-Abteilungen Österreichs gibt es eine unsichtbare Regel: Presseevents macht man im Frühling oder im Herbst. Produktlaunches im März, Branchenempfänge im September, große Pressekonferenzen rund um die Messen. Der Winter, von November bis Februar, gilt als tote Zone. Die Journalist:innen sind im Jahresendstress, die Redaktionen schließen früher, und wer will schon an einem Novemberabend durch den Regen zu einem Pressetermin?

Diese Annahme ist falsch. Oder genauer: sie ist richtig für große, laute Presseevents. Für kleine, kuratierte Medientermine ist der Winter die bessere Jahreszeit.

Warum der Winter für Journalist:innen attraktiver ist

Im Frühling und Herbst konkurrieren Presseevents miteinander. Drei Einladungen am selben Abend, alle in Hotels, alle mit Stehtischen und Häppchen. Journalist:innen, die fünf Events pro Woche besuchen, sind müde. Sie kommen, bleiben dreißig Minuten, nehmen die Pressemappe mit und gehen zum nächsten Termin.

Im Winter ist der Kalender leerer. Wer im November eine Einladung zu einem Medienfrühstück oder einem exklusiven Hintergrundgespräch bekommt, hat Platz im Kalender. Und die Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen, ist höher, weil weniger Alternativen um die Aufmerksamkeit konkurrieren.

Der Vormittag ist lang genug, dass die Journalist:innen danach noch Fragen stellen, bleiben und sprechen können, bevor sie in die Redaktion fahren.

Weiterführende Informationen dazu bietet Kreativwirtschaft Austria.

Dazu kommt ein psychologischer Effekt: Im Winter suchen Menschen Wärme, Gemütlichkeit und persönliche Begegnung stärker als im Sommer, wenn alle draußen sein wollen. Ein Medientermin an einem Winterabend in einem warmen Loft mit gutem Kaffee hat eine Anziehungskraft, die ein Stehtisch-Event im Hotelfoyer nicht hat.

Drei Formate, die im Winter funktionieren

Das erste Format ist das Medienfrühstück. Acht bis zwölf Journalist:innen kommen um neun Uhr, es gibt ein ordentliches Frühstück, nicht die Semmel-und-Orangensaft-Variante, und dazu einen zwanzigminütigen Impuls. Ein neues Produkt, eine Studie, ein Hintergrundgespräch. Der Vormittag ist lang genug, dass die Journalist:innen danach noch Fragen stellen, bleiben und sprechen können, bevor sie in die Redaktion fahren.

Kernaussage

Drei bis fünf ausgewählte Journalist:innen treffen den CEO oder die Fachexpertin in einem privaten Rahmen.

Im LOFT1080 sieht das so aus: Frühstück am großen Tisch auf dem Hauptniveau. Die Atmosphäre ist intim, nicht wie ein Pressebriefing, sondern wie ein gutes Arbeitsfrühstück. Der 65-Zoll-Screen zeigt bei Bedarf Produktbilder oder Daten, aber die meisten Medienfrühstücke funktionieren besser ohne Präsentation, als Gespräch am Tisch.

Das zweite Format ist das Hintergrundgespräch. Drei bis fünf ausgewählte Journalist:innen treffen den CEO oder die Fachexpertin in einem privaten Rahmen. Kein Podium, keine Kamera, kein offizielles Statement. Sondern ein offenes Gespräch unter Chatham-House-Regeln. Dieses Format braucht einen Ort, der sich privat anfühlt. Im LOFT1080, mit einer Buchung pro Zeitfenster und keinem Durchgangsverkehr, ist die Vertraulichkeit gegeben.

Das dritte Format ist die Produktpräsentation im kleinen Kreis. Fünfzehn bis zwanzig Journalist:innen und Influencer:innen sehen ein Produkt zum ersten Mal, in einem Rahmen, der sich exklusiv anfühlt. Der Innenhof, auch im Winter nutzbar für kurze Momente, gibt dem Übergang zwischen Präsentation und informellem Teil eine natürliche Schwelle.

Was der Raum zur Medienarbeit beiträgt

Journalist:innen reagieren auf Räume. Wer in einem Hotelkonferenzraum sitzt, schreibt einen anderen Artikel als jemand, der in einem Loft in der Josefstadt war. Nicht weil der Inhalt anders ist, sondern weil die Erfahrung anders ist. Und diese Erfahrung fließt in die Berichterstattung ein, bewusst oder unbewusst.

Ein Ort wie das LOFT1080 signalisiert: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht. Das überträgt sich auf die Wahrnehmung der einladenden Firma. Wer seine Journalist:innen in einen Raum einlädt, der Qualität ausstrahlt, wird als Unternehmen wahrgenommen, das Qualität liefert. Das ist kein Trick, sondern Kommunikation über Raum statt über Worte.

Weiterführende Informationen dazu bietet Der Standard.

Timing und Planung

Medientermine im Winter brauchen drei bis vier Wochen Vorlauf. Die Einladung sollte persönlich sein, nicht per Massenmail. Der Termin sollte so gewählt sein, dass er nicht mit Redaktionsschlüssen kollidiert, in der Praxis bedeutet das: Dienstag bis Donnerstag, vormittags für Frühstücksformate, ab achtzehn Uhr für Abendformate.

Du bringst den Inhalt mit, die Story, die Journalist:innen und den Impuls.

Die Wochen zwischen Mitte November und Mitte Dezember sind für Medientermine ideal. Die Jahresendausgaben der Magazine werden vorbereitet, Redaktionen suchen nach Themen für den Jänner, und ein gut platzierter Termin kann Berichterstattung in den ersten Wochen des neuen Jahres auslösen.

Was du mitbringen musst, und was wir stellen

Du bringst den Inhalt mit, die Story, die Journalist:innen und den Impuls. Wir stellen alles andere: den Raum, die Technik, das Catering, eine feste Ansprechperson, die den Termin begleitet. Auf Wunsch organisieren wir Fotografen oder Videoteams, die den Termin dokumentieren.

Wenn du einen Medientermin im Winter planst und einen Ort suchst, der sich von den üblichen Hotelfoyers unterscheidet, schreib uns. Wir schauen gemeinsam, welches Format und welches Paket passt, und stellen den Tag so auf, dass du dich auf den Inhalt konzentrieren kannst.