Jahresplanung 2027: Warum der beste Planungstag nicht vor dem Laptop stattfindet
Die Jahresplanung 2027 steht an. Warum ein externer Planungstag die besseren Ergebnisse liefert und wie das Format im LOFT1080 funktioniert.
November, und in den meisten Unternehmen beginnt das Spiel, das sich seit Jahren wiederholt. Die Geschäftsführung verschickt eine Mail: “Bitte eure Planung für 2027 bis Ende November.” Die Abteilungen öffnen die Excel-Tabelle vom Vorjahr, ändern ein paar Zahlen, schicken sie zurück. Die Geschäftsführung konsolidiert, korrigiert, verschickt die finale Version Mitte Dezember. Alle nicken. Niemand glaubt daran.
Das Problem ist nicht die Planung. Das Problem ist, wie sie entsteht. Eine Jahresplanung, die per E-Mail-Pingpong und Einzelgespräche zusammengestellt wird, hat keine gemeinsame Logik. Jede Abteilung plant für sich, und das Ergebnis ist die Summe von Einzelplänen, nicht ein Plan.
Was ein Planungstag leisten muss
Ein guter Jahresplanungstag bringt die richtigen Menschen an einen Tisch und zwingt sie, drei Fragen gleichzeitig zu beantworten. Erstens: Was hat dieses Jahr funktioniert und was nicht? Zweitens: Was sind die drei bis fünf wichtigsten Ziele für nächstes Jahr, nicht zwanzig, nicht zehn, sondern maximal fünf? Drittens: Welche Ressourcen brauchen wir dafür, und wo nehmen wir sie her?
Diese Fragen klingen einfach. Sie sind es nicht, weil sie Zielkonflikte sichtbar machen, die im E-Mail-Modus unsichtbar bleiben. Marketing will mehr Budget, Sales will mehr Headcount, Product will beides. Am Tisch muss das ausgesprochen werden. In der Excel-Tabelle muss es das nicht.
Weiterführende Informationen dazu bietet Facilitation Academy.
Eine Jahresplanung, die per E-Mail-Pingpong und Einzelgespräche zusammengestellt wird, hat keine gemeinsame Logik.
Das Format: ein Tag, drei Phasen
Der Planungstag, den wir bei LOFT1080 am häufigsten sehen, hat drei Phasen. Morgens der Rückblick: Was waren die Ziele für dieses Jahr, und was ist daraus geworden? Ehrlich, mit Zahlen, ohne Beschönigung. Diese Phase findet am Hauptniveau statt, alle am Tisch, der 65-Zoll-Screen zeigt die Fakten.
Dann die Aufteilung. Zwei bis drei Kleingruppen arbeiten an den Schwerpunkten für 2027. Eine Gruppe am runden Tisch unten, eine am Workshopdesk auf der Plattform, eine im Innenhof mit Flipchart. Jede Gruppe hat neunzig Minuten und eine klare Frage. Keine Slides, keine Präsentationen, sondern Diskussion und Entscheidung.
Weiterführende Informationen dazu bietet Harvard Business Review.
Nachmittags die Zusammenführung. Die Gruppen bringen ihre Ergebnisse zurück ins Plenum. Hier wird nicht präsentiert, sondern verhandelt. Wenn Marketing mehr Budget will und Sales mehr Headcount, muss jetzt entschieden werden, nicht später per Mail. Die Geschäftsführung moderiert, nicht als Schiedsrichter, sondern als jemand, der die Gesamtperspektive einbringt.
Warum dieser Tag nicht im Büro funktioniert
Im Büro ist die Hierarchie sichtbar. Der CEO sitzt am Kopfende, die Abteilungsleiter:innen an ihren gewohnten Plätzen, und die Dynamik des Alltags greift sofort. Wer im Büro die lauteste Stimme hat, hat sie auch im Planungsmeeting. Wer sonst schweigt, schweigt auch hier.
An einem externen Ort verschieben sich die Gewichte. Nicht dramatisch, aber spürbar. Der Raum im LOFT1080 hat keinen Kopfende-Tisch, der runde Tisch am Hauptniveau und der Workshopdesk auf der Plattform sind bewusst so gestaltet, dass niemand automatisch die Moderationsposition einnimmt. Das verändert, wer spricht und wie.
Weiterführende Informationen dazu bietet Der Standard.
Dazu kommt die Abwesenheit von Unterbrechungen. Im Büro klingelt das Telefon, Kolleg:innen klopfen, die Assistenz braucht eine Unterschrift. An einem externen Ort ist der Tag geschützt. Wer morgens um neun kommt und abends um siebzehn Uhr geht, hat acht Stunden ungestörte Planungsarbeit. Im Büro hat man, realistisch betrachtet, vielleicht vier.
Wenn der Tag gelingt, verlässt das Team das LOFT1080 mit einem Plan, den alle mitgetragen haben.
Was am Ende des Tages anders ist
Wenn der Tag gelingt, verlässt das Team das LOFT1080 mit einem Plan, den alle mitgetragen haben. Nicht mit einem Dokument, das eine Person geschrieben hat und alle anderen abnicken. Sondern mit Entscheidungen, die am Tisch gefallen sind, vor den Augen aller Beteiligten, mit den Argumenten, die dafür und dagegen gesprochen haben.
Das ist der Unterschied zwischen einer Jahresplanung, die im Jänner noch lebt, und einer, die im Februar vergessen ist. Nicht der Inhalt macht den Unterschied, sondern der Prozess. Wer dabei war, als die Entscheidung gefallen ist, trägt sie anders mit als jemand, der sie per Mail bekommen hat.
Verfügbarkeit im November
November ist für Jahresplanungstage der beliebteste Monat. Die Wochen zwischen dem dritten und dem achtundzwanzigsten November sind bei uns erfahrungsgemäß früh ausgebucht. Wenn du einen Planungstag für dein Führungsteam organisierst und einen Termin brauchst, meld dich frühzeitig unter /kontakt. Wir schauen gemeinsam, welches Datum noch frei ist und welches Paket zu eurer Gruppengröße passt.
Eurer Meeting bei uns?
Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.