Workshops zu Veränderungen: vier Formate und was sie brauchen
Zukunftsbild, Dialog mit Beteiligten, Klausur mit dem Führungsteam und Rückblick im Team: vier Workshop-Formate für Veränderungsprozesse und ihre Vorbereitung.
Eine Umstrukturierung, ein neues System, eine geänderte Strategie. Wenn sich in einer Organisation etwas verändert, haben die Beteiligten Fragen. Ein Workshop kann helfen, diese Fragen offen zu besprechen. Dafür braucht es vor allem drei Dinge: Zeit für Fragen, eine klare Moderation und einen passenden Raum.
Was ein Workshop zu Veränderungen braucht
Zeit für Fragen. Wer von einer Veränderung betroffen ist, will verstehen, was sie für die eigene Arbeit bedeutet. Plant dafür mehr Zeit ein als für die Präsentation.
Eine Moderation, die alle zu Wort kommen lässt. In einer gemischten Gruppe sprechen oft dieselben Personen. Eine gute Moderation sorgt dafür, dass auch Zurückhaltende ihre Sicht einbringen. Wenn die Führungskraft selbst mitdiskutieren möchte, kann jemand anderer moderieren.
Vorbereitung. Was steht schon fest, was ist noch offen? Wenn das vorher klar ist, wissen die Teilnehmenden, worüber sie mitreden können.
Ein passender Raum. Ein Termin außerhalb des Büros kann helfen, Abstand zum Tagesgeschäft zu gewinnen. Er ersetzt aber weder Vorbereitung noch Moderation.
Vier Formate für Veränderungsprozesse
1. Workshop zum Zukunftsbild
Wie soll es in zwei oder drei Jahren aussehen? In diesem Format entwickelt eine Gruppe ein gemeinsames Bild davon, wohin die Veränderung führen soll.
Ablauf: Einstieg mit einer kurzen Runde, Arbeit in Kleingruppen an Teilaspekten, Zusammenführen im Plenum.
Gruppengröße: etwa 10 bis 20 Personen.
2. Dialog mit Beteiligten
Hier geht es darum, Bedenken und Ideen zu sammeln, bevor Entscheidungen fallen. Eingeladen sind die Menschen, die von der Veränderung betroffen sind.
Ablauf: Kurze Information zum Stand, danach Gespräche an mehreren Tischen zu je einem Thema. Die Ergebnisse werden festgehalten und für alle sichtbar gemacht.
Wichtig: Sag vorher klar, was mit den Ergebnissen passiert. Sonst entsteht der Eindruck, die Meinung sei nur formal gefragt.
3. Klausur mit dem Führungsteam
Das Führungsteam plant die nächsten Schritte: Prioritäten, Reihenfolge, Zuständigkeiten, Kommunikation.
Ablauf: Stand der Dinge, Diskussion der offenen Fragen, Entscheidungen, Plan für die Kommunikation an die Mitarbeitenden.
Gruppengröße: meist klein. Für vertrauliche Themen lohnt es sich, vorab zu klären, wer Zugang zum Raum hat.
4. Rückblick im Team auf die ersten Ergebnisse
Einige Wochen oder Monate nach dem Start schaut das Team gemeinsam zurück. Was funktioniert, was nicht? Was braucht es noch?
Ablauf: Was lief gut, was war schwierig, was ändern wir? Am Ende stehen konkrete Vereinbarungen.
Gruppengröße: das betroffene Team, oft 10 bis 15 Personen.
Wie du das passende Format wählst
- Steht die Richtung noch nicht fest? Dann ein Workshop zum Zukunftsbild oder ein Dialog mit Beteiligten.
- Ist die Richtung klar und es geht um die Umsetzung? Dann eine Klausur mit dem Führungsteam.
- Läuft die Veränderung schon? Dann ein Rückblick im Team.
Oft gehören mehrere Formate zusammen. Ein Dialog mit Beteiligten liefert Material für die Klausur, und der Rückblick zeigt, wo nachgesteuert werden muss.
Workshops zu Veränderungen im LOFT1080
LOFT1080 in der Josefstadt hat 90 m² auf zwei Niveaus und eignet sich für 10 bis 35 Personen. Je nach Format kannst du den Raum unterschiedlich nutzen:
- Sessel im Kreis für Gesprächsrunden, in denen sich alle sehen.
- Kleingruppen an Tischen, am Besprechungstisch auf dem Hauptniveau und am Workshoptisch auf der Plattform.
- Präsentieren am Besprechungstisch mit dem 65-Zoll-Screen.
- Pausen und kurze Gespräche zu zweit in der Lounge oder bei passendem Wetter im Innenhof.
Flipchart, Whiteboard, Pinnwände und Moderationskoffer sind vorhanden. Wir bauen tagsüber um, wenn sich das Format ändert. Für vertrauliche Gespräche unterschreibt unser Gründer Alexander Raffeiner auf Wunsch eine Verschwiegenheitserklärung. Was sonst dazugehört, siehst du auf der Seite Raum.
Häufige Fragen
Wie lange sollte ein Workshop zu einer Veränderung dauern?
Für einen Dialog mit Beteiligten oder einen Rückblick reicht oft ein halber Tag. Für einen Workshop zum Zukunftsbild oder eine Klausur mit dem Führungsteam ist ein ganzer Tag sinnvoll.
Brauchen wir eine externe Moderation?
Bei Veränderungen hilft eine Moderation, die nicht selbst betroffen ist. Das kann eine Person aus einem anderen Bereich oder eine externe Moderatorin sein.
Kann ich den Raum vorher besichtigen?
Ja. Schreib uns einen Termin, und jemand aus unserem Team zeigt dir das Loft.
Du planst einen Workshop zu einer Veränderung in deinem Unternehmen? Schreib uns an welcome@loft1080.at, welches Format du im Kopf hast und wie viele Personen dabei sind. Wir besprechen mit dir, wie der Raum dafür aufgebaut sein kann.
Eurer Meeting bei uns?
Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.