Weiterbildungstag im Team: Warum Lernen einen anderen Raum braucht als Arbeiten
Ein Weiterbildungstag funktioniert besser, wenn er nicht im Büro stattfindet. Wie LOFT1080 als Location für interne Trainings und Lerntage geeignet ist.
Die Personalleiterin einer Wiener Beratungsfirma erzählt uns eine Geschichte, die wir in Varianten immer wieder hören. Einmal im Quartal organisiert sie einen internen Lerntag. Externe Trainer:innen kommen ins Büro, das Team sitzt im großen Besprechungsraum, und nach drei Stunden sind die Hälfte der Leute gedanklich wieder bei ihren Projekten. Nicht weil das Training schlecht ist, sondern weil das Büro nicht aufhört, Büro zu sein.
Die E-Mails kommen weiter. Kolleg:innen, die nicht am Training teilnehmen, stecken den Kopf rein. Das Mittagessen ist dasselbe wie jeden Tag. Und der Raum, in dem am Vormittag gelernt wird, ist derselbe, in dem am Nachmittag das Teammeeting stattfindet. Das Gehirn schaltet nicht um, weil die Umgebung nicht umschaltet.
Was ein Weiterbildungstag braucht, um zu wirken
Lernen im beruflichen Kontext hat andere Bedingungen als Arbeiten. Es braucht Offenheit für Neues, und die entsteht leichter, wenn die Umgebung neu ist. Es braucht Konzentration über längere Strecken, und die wird gestört, wenn die Alltagsinfrastruktur parallel weiterläuft. Es braucht die Bereitschaft, Fehler zu machen und Fragen zu stellen, und die ist höher, wenn der Raum nicht derselbe ist, in dem man sonst Kompetenz demonstrieren muss.
Diese drei Dinge, Offenheit, Konzentration und Verletzlichkeit, sind keine Persönlichkeitsmerkmale. Es sind Zustände, die durch die Umgebung begünstigt oder behindert werden. Ein guter Weiterbildungstag beginnt deshalb nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Entscheidung, wo er stattfindet.
Weiterführende Informationen dazu bietet Berufsverband Österreichischer PsychologInnen.
Das Format, das wir bei uns oft sehen
Weiterbildungstage im LOFT1080 haben meistens acht bis zwanzig Teilnehmer:innen. Die Themen reichen von fachlichen Trainings, neue Beratungsmethodik, ein CRM-Deep-Dive, ein Verhandlungstraining, bis zu Soft-Skill-Formaten wie Kommunikation, Führung oder Präsentationstechnik. Was sie gemeinsam haben: sie brauchen einen Raum, der flexibel ist.
Was sie gemeinsam haben: sie brauchen einen Raum, der flexibel ist.
Der Vormittag beginnt meistens im Plenum am Hauptniveau. Der 65-Zoll-Screen zeigt den Input, der oder die Trainer:in steht davor, das Team sitzt in einem offenen U oder in Reihen, je nach Gruppengröße. Bis hierhin unterscheidet sich das Setup nicht wesentlich von einem Seminarraum. Der Unterschied beginnt danach.
Weiterführende Informationen dazu bietet Austria Wirtschaftsservice.
Nach dem Input wechselt das Format. Kleingruppen bilden sich, und im LOFT1080 brauchen sie dafür keinen Raumwechsel. Eine Gruppe bleibt am Hauptniveau am runden Tisch. Eine zweite zieht hoch auf die Plattform an den großen Workshopdesk. Eine dritte geht in den Innenhof, wenn das Wetter passt, mit Notizbüchern und einer Aufgabe. Drei Arbeitsumgebungen, ein Ort, keine Wanderung durch Hotelflure.
Der Innenhof als dritter Lernraum
Der Innenhof wird bei Weiterbildungstagen oft unterschätzt. Nicht als Pausenort, das ist er ohnehin, sondern als Arbeitsort. Viele Trainingsformate haben Übungen, die besser im Stehen funktionieren als im Sitzen. Rollenspiele, Feedback-Runden zu zweit, kurze Präsentationsübungen. Im Innenhof fallen die Wände weg, im wörtlichen Sinn. Wer draußen steht und einen Elevator Pitch übt, spricht anders als jemand, der am Konferenztisch sitzt.
Der Hof ist geschützt, kein Straßenlärm, keine Blicke von außen. Er ist begrünt und ruhig. Und er ist in zehn Sekunden erreichbar, durch die Glasschiebetür, ohne Jacke, ohne Aufzug. Das macht den Wechsel zwischen drinnen und draußen so niedrigschwellig, dass er tatsächlich passiert, statt ein nettes Angebot zu bleiben, das niemand nutzt.
Weiterführende Informationen dazu bietet Wirtschaftsagentur Wien.
Was gute Trainer:innen am Raum schätzen
Wir sprechen regelmäßig mit Trainer:innen, die zum ersten Mal bei uns arbeiten. Die Rückmeldung, die am häufigsten kommt, ist nicht über die Technik oder das Catering, sondern über die Proportionen. Der Raum ist groß genug, dass zwanzig Menschen nicht aufeinander sitzen, und klein genug, dass die Energie nicht verloren geht. Die zwei Ebenen geben dem Tag eine natürliche Struktur, ohne dass jemand den Raum verlassen muss.
Die Technik hilft, ohne im Weg zu stehen. Wireless Casting auf den Screen funktioniert direkt, ob vom Laptop oder vom Tablet. Die Tonanlage sorgt dafür, dass auch in der hinteren Reihe jedes Wort ankommt, ohne dass jemand schreien muss. Und das WLAN ist so ausgelegt, dass zwanzig Geräte gleichzeitig problemlos laufen, falls das Training digitale Tools einbindet.
Die Haltung dahinter
Unser Team versteht sich als Gastgeber, nicht als Vermieter. Für einen Weiterbildungstag heißt das: eine feste Ansprechperson, die am Morgen da ist, die Technik vorbereitet, das Catering koordiniert und im Hintergrund bleibt. Wir mischen uns nicht in den Inhalt ein, aber wir sorgen dafür, dass die Trainer:innen sich auf den Inhalt konzentrieren können, statt sich um Kaffee, Adapter oder Raumtemperatur zu kümmern.
Wenn du einen Weiterbildungstag planst, ob intern oder mit externer Trainerin, und einen Ort suchst, der mehr bietet als vier Wände und einen Beamer, schreib uns. Wir schauen gemeinsam, welches Paket passt und wie der Tag ablaufen kann.
Eurer Meeting bei uns?
Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.