Ein Produzent schreibt uns im September: drei Folgen eines B2B-Podcasts, jede mit einem CEO als Gast, jede mit zwei Kameras, alle an einem Tag. Er hat vorher in einem gemieteten Studio gedreht, aber die Gäste fanden das Licht steril und den Raum austauschbar. Er hat es einmal im Home-Office eines Hosts versucht, dann hörte man die Straßenbahn. Er fragt uns, ob das bei uns anders ist. Die kurze Antwort: ja. Die längere liefert dieser Text.

Warum ein gemietetes Studio oft nicht passt

Ein klassisches Podcast-Studio ist ein schallgedämmter Würfel. Die Akustik stimmt, aber der Raum sieht auf Kamera aus wie ein Raum, in dem man Podcasts aufnimmt. Für ein reines Audio-Format funktioniert das. Sobald du die Folge aber auch auf YouTube, LinkedIn oder auf die Unternehmensseite des Gasts stellst, sitzt dein CEO-Interviewpartner vor einer schwarzen Wand mit einer Neonleiste und sieht aus wie jeder andere Gast in jedem anderen Podcast. Die Folge verliert genau das, wofür dein Gast gekommen ist: ein Bild, das zu ihm passt.

Das eigene Home-Office scheitert an zwei Dingen. Erstens am Ton. Ein Lavalier-Mikrofon ist empfindlich, es nimmt jedes Vorbeifahren eines LKW und jedes Klirren der Kaffeetasse aus der Küche mit. Zweitens am Platz. Sobald zwei Kameras, Host und zwei Gäste im Raum sind, wird es eng, und Enge sieht man auf Kamera.

Was wir für Podcasts konkret anbieten

Das LOFT1080 ist neunzig Quadratmeter, eine einzige Fläche mit einem Hauptniveau und einer Plattform, zu der ein paar Stufen hochführen. Für eine Podcast-Produktion heißt das in der Praxis:

Akustik und Geräuschpegel. Wir liegen in der Langen Gasse in der Josefstadt, einer Nebenstraße im 8. Bezirk. Keine Straßenbahn vor der Tür, kein Durchgangsverkehr. Die Fenster sind gut, der Raum hat genug Material und Stoffflächen, dass die Aufnahme trocken klingt und nicht in einem leeren Container. Wir haben professionelle Funkmikrofone, Lavalier und Handheld, die du nutzen kannst, falls dein Team nicht alles selbst mitbringt.

Licht. Große Fenster auf der einen Seite liefern natürliches Tageslicht, das auf Gesichtern gut steht. Für Aufnahmen nach Sonnenuntergang oder für kontrollierte Setups gibt es dimmbares Profi-Licht, foto- und videoready. Du musst keine eigene Beleuchtung mitschleppen, wenn du nicht willst.

Platz für Host plus zwei bis drei Gäste mit Kameratechnik. Der runde Tisch auf dem Hauptniveau nimmt bequem vier Personen auf. Du stellst eine Hauptkamera frontal auf und eine zweite schräg, und es bleibt genug Luft dazwischen, damit sich niemand im Bild gegenseitig bedrängt. Der Raum ist kein enges Büro, sondern ein Loft mit Deckenhöhe, und das sieht man.

Ein konkretes Setup, das bei uns funktioniert

Stell dir einen Dreh vor: Host und zwei Gäste sitzen am runden Tisch auf dem Hauptniveau. Hauptkamera frontal auf Host und Gäste im Drei-Schuss, Weitwinkel. Zweite Kamera oben auf der Plattform, leicht erhöht, als Totale mit dem 55-Zoll-Bildschirm im Hintergrund, falls dein Gast eine Folie zeigen will. Drittes Setup optional: ein Ansteckmikro-Monolog im Innenhof als B-Roll, grün, ruhig, geschützt von der Straße, gut für den Intro-Cut.

Wenn das Gespräch live gehen soll, hängen wir dich an unser Live-Streaming-Setup. Das 5G-fähige Business-WLAN ist für 35 Parallelnutzer ausgelegt, das heißt, dein Upstream bricht nicht ein, nur weil jemand im Nebengebäude ein Update zieht. Die zwei großen Screens, 65 Zoll unten und 55 Zoll oben auf der Plattform, eignen sich für Remote-Gäste, die per Video zugeschaltet werden.

Alle Details zur Ausstattung findest du auf der Seite zum Raum.

Was das in der Praxis spart

Was seriöse Podcast-Produzenten bei uns schätzen, sind nicht einzelne Features, sondern das, was sie am Drehtag nicht mehr organisieren müssen. Kein zweiter Transport für Licht. Kein Mietaufschlag für Funkmikros. Kein Akustik-Setup mit Molton-Wand. Kein nervöser Blick aus dem Fenster, wenn die Müllabfuhr kommt. Du kommst zwei Stunden vor dem ersten Gast, baust in Ruhe auf, dein Team empfängt die Gäste an der Tür, bringt Kaffee von Bieder & Maier, und dein Gast setzt sich in einen Raum, der nach Arbeit aussieht und nicht nach Kulisse.

Und für PR-Agenturen, die Owned-Podcasts für Kund:innen produzieren, ist das auch ein Argument gegenüber dem Auftraggeber: die CEO steigt nicht in einem Industriegebiet aus einem Taxi, sondern fünf Gehminuten vom Rathaus in einer ruhigen Gasse. Das entspannt alle Beteiligten vor dem ersten Take.

Formate, für die wir besonders gut passen

  • Business-Podcasts mit wechselnden C-Level-Gästen. Ein Host, ein Gast, beide am runden Tisch, zweite Kamera als Totale.
  • Long-Form-Interviews für B2B-Medien. Zwei bis drei Stunden Gespräch, Pausen mit Kaffee, ohne dass dir jemand das Studio wegorganisiert.
  • Executive Profile und Unternehmensporträts. Wenn du einen Gründer oder eine Vorständin für ein Magazin oder ein internes Content-Stück interviewst und der Raum zur Tonalität passen muss.
  • Live-gestreamte Gesprächsrunden. Panel mit Host plus drei Gästen, Publikum bis 25 Personen möglich, Streaming und Aufzeichnung parallel.

Das Buchungsformat

Für Podcast-Produktionen passt in der Regel SPACE ONLY, der Halbtag zu sechshundert Euro oder der ganze Tag zu neunhundert Euro. Raum plus Technik plus feste Ansprechperson aus dem Team plus Endreinigung. Wenn mehrere Gäste hintereinander kommen und du zwischen den Takes Verpflegung brauchst, ist ALL IN die richtige Wahl. Die Details dazu stehen unter Pakete.

Wenn du gerade eine Serie planst und dich fragst, ob das bei uns passt, schick uns das Konzept und die Terminvorstellung. Wir sagen dir ehrlich, ob wir die bessere Wahl sind als ein dedizierter Studio-Mieter, oder ob dein Format eine andere Lösung braucht. Meld dich, wenn du den Drehtag konkret durchdenken willst.