Herbst-Kickoff: Warum der September-Start das wichtigste Offsite des Jahres ist
Wie Teams ihren Herbst-Kickoff im LOFT1080 Wien gestalten: Q4-Planung, neue Ziele, und warum der erste Tag nach dem Sommer den Rest des Jahres formt.
Erster Montag im September. Draußen ist es noch warm, drinnen riecht es nach frischem Kaffee, und acht Leute setzen sich an den Meetingtisch, als wäre seit Juni nichts passiert. Aber es ist viel passiert. Jemand hat das Team verlassen, jemand Neues ist dazugekommen, ein Projekt wurde über den Sommer leise beerdigt, und die Quartalszahlen aus Q2 liegen vor, besser in manchen Bereichen, schlechter in anderen. Der Herbst-Kickoff ist der Moment, in dem ein Team beschließt, wie die letzten vier Monate des Jahres laufen sollen. Oder der Moment, in dem es das versäumt und sich wundert, warum der Dezember wieder chaotisch wird.
Warum der Herbst-Kickoff anders ist als jedes andere Offsite
Der Jänner-Kickoff hat Symbolkraft: neues Jahr, neue Vorsätze, frischer Start. Der Herbst-Kickoff hat etwas Besseres: Dringlichkeit. Vier Monate bis Jahresende, die Budgets sind großteils ausgegeben, die offenen Projekte müssen entweder landen oder gestrichen werden, und die Planung für das nächste Jahr beginnt jetzt, ob man will oder nicht.
Teams, die ihren September-Start ernst nehmen, kommen nicht mit einer Folienpräsentation, sondern mit drei Fragen: Was schaffen wir noch dieses Jahr? Was lassen wir liegen? Und was müssen wir jetzt entscheiden, damit Q1 nicht wieder bei null anfängt?
Weiterführende Informationen dazu bietet MeetingPoint Austria.
Das ist kein Motivations-Event. Das ist Arbeit. Und Arbeit braucht einen Raum, der Arbeit zulässt.
Raus aus dem Büro, rein in den Fokus
Der häufigste Fehler beim Herbst-Kickoff: Man macht ihn im eigenen Büro. Freitagvormittag, großer Besprechungsraum, Pizza bestellt, zwei Stunden mit Laptop-Deckeln, die halb offen stehen. Um zwölf ist die Hälfte gedanklich schon im Wochenende, und am Montag weiß niemand mehr, was beschlossen wurde.
Der zweitgrößte Fehler: Man fährt zwei Tage aufs Land in ein Seminarhotel mit Teambuilding-Programm. Das hat seinen Platz, aber nicht für das, was im September gebraucht wird. Im September braucht ein Team keinen Hochseilgarten. Es braucht ein Whiteboard, einen stillen Raum, genug Kaffee und die Erlaubnis, die unbequemen Themen auf den Tisch zu legen.
Weiterführende Informationen dazu bietet Stadt Wien.
Weiterführende Informationen dazu bietet Stadt Wien.
Das LOFT1080 ist für genau dieses Format gebaut. Neunzig Quadratmeter, zwei Ebenen, kein Durchgangsverkehr, keine Parallelbuchung. Ein Ort, der nah genug an der Realität ist, um ernst genommen zu werden, und weit genug vom Büro, um den Modus zu wechseln.
Ein Tag, der Struktur braucht
Die Kickoffs, die bei uns am besten funktionieren, haben eine klare Struktur. Nicht überladen, nicht improvisiert.
Vormittag: Rückblick. Was war der Plan für das erste Halbjahr, was davon ist eingetreten, was nicht, warum nicht? Das passiert am Meetingtisch auf dem Hauptniveau, sachlich, mit Zahlen auf dem 65-Zoll-Bildschirm. Hier geht es nicht um Schuld, sondern um Klarheit.
Weiterführende Informationen dazu bietet WKO Fachgruppe Seminarveranstalter.
Mittagspause: Innenhof. Dreißig Minuten, in denen niemand über Arbeit reden muss, aber alle es trotzdem tun. Die informellen Gespräche in der Pause klären oft mehr als die strukturierte Session davor.
Nachmittag: Vorausblick. Was sind die drei bis fünf Dinge, die bis Jahresende passieren müssen? Wer ist verantwortlich, was braucht die Person, bis wann steht das Ergebnis? Das wird auf der Plattform am Workshop-Desk erarbeitet, mit Haftnotizen, Packpapier und einem Timer. Kurze Arbeitsblöcke, konkrete Ergebnisse, kein Wunschkonzert.
Abschluss: Eine halbe Stunde, in der das Team gemeinsam auf die Ergebnisse schaut und entscheidet, was davon am Montag im Büro kommuniziert wird. Wer sagt was, an wen, in welcher Reihenfolge. Dieser letzte Schritt fehlt bei den meisten Offsites, und sein Fehlen ist der Grund, warum Offsite-Ergebnisse versanden.
Was wir dazu beitragen
Wir moderieren nicht, und wir mischen uns nicht ein. Was wir tun: Wir sorgen dafür, dass der Raum steht, bevor ihr kommt. Kaffee von Bieder & Maier, kalte Getränke, Snacks, der Bildschirm bereit, das WLAN stabil, die Pinnwände frei. Eine Ansprechperson aus unserem Team ist erreichbar, falls etwas fehlt. Und am Abend räumen wir auf, damit ihr am Montag mit klarem Kopf ins Büro geht.
Für den Herbst-Kickoff empfehlen wir das ALL IN Paket für einen ganzen Tag. Es deckt alles ab, was ein Team für acht bis zehn Stunden konzentrierter Arbeit braucht, ohne versteckte Posten und ohne Überraschungen bei der Rechnung.
September-Termine jetzt sichern
Die erste und zweite Septemberwoche sind unsere am stärksten gebuchten Wochen im Jahr. Teams, die ihren Herbst-Kickoff planen, sollten nicht bis Ende August warten. Schreibt uns mit Wunschdatum, Gruppengröße und einer groben Vorstellung, was ihr vorhabt. Wir melden uns innerhalb eines Werktags: Kontakt.
Eurer Meeting bei uns?
Schreib uns, was du vorhast. Wir melden uns am selben Werktag mit einem Vorschlag.